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Schwimm-Vereinigung Krefeld 1972 e.V.
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Am nächsten Tag begann das Ein-
schwimmen um 6:30 Uhr. Da mein
erster Start über die 50m Brust erst
um ca. 13 Uhr angesetzt war, hatte
ich lange Zeit, um mir noch ein paar
Tricks von den Profis anzuschauen.
Professionell machten sie sich unter
anderem mit Spring- und Zugseil
warm. Besonders spannend war
es, dem ungarischen Weltstar Lazlo
Cseh, der sich viele Meeting-Rekorde
erschwamm, zuzuschauen. Mein
Rennen konnte beginnen, denn ich
war gut vorbereitet. Obwohl ich die
vorherige Woche krank war und da-
her nicht trainieren konnte, schaffte
ich es , meine neue PBZ in 0:42,80
über die 50B zu schwimmen. Es war
ein tolles Gefühl in dieser gigan-
tischen Halle zu starten.
Am Sonntag fanden für mich die
100m Brust statt. Wie auch bei den
50B war ich sehr nervös. Vor meinem
Start musste ich mich im Vorberei-
tungszelt noch einmal warm machen.
Dann war es auch schon wieder so-
weit: Ich gab mein Bestes, um eine
Bestzeit zu schwimmen, und konnte
nach den ersten 50 Metern als Zweite
aus meinem Lauf anschlagen. Leider
war die Wende nichts, wodurch ich
bestimmt eine Sekunde verloren habe,
und schließlich schlug ich als Vierte an
mit neuer Langbahn Bestzeit. Auch
wenn ich mich über die verloren ge-
gangene Zeit bei der Wende ärger-
te, war ich mit meiner Endzeit von
1:34,59 trotzdem zufrieden.
Ein großes Highlight stand aber
noch bevor: Lazlo Cseh gab eine
Autogrammstunde. Diese Gelegen-
heit konnte ich mir natürlich nicht
entgehen lassen und brachte mei-
ner Trainerin Hannelore Hopen auch
eine Autogrammkarte mit. Außer-
dem war noch ein Foto mit dem
mehrfachem Olympia- und Weltmei-
ster drin. Nach diesem erfahrungs-
reichen und aufregenden, aber auch
anstrengenden Wochenende fuhr
ich glücklich nach Hause. Ich würde
mich freuen, wenn 2017 die SVK mit
einem großen Teil der Mannschaft
wiederkommen könnte.
Emily Bade