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Schwimm-Vereinigung Krefeld 1972 e.V.
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sich durch ein wenig vertrauenser-
weckendes Schild „Schutzhütte –
abgebrannt anno xy, wieder auf-
gebaut anno yz“, wie von selbst.
Wir schafften es gerade noch bis
Ariendorf und in einen größeren
Hauseingang, als es über uns los
ging, Donner, Blitz und Wasserfall.
Eine dreiviertel Stunde lang. Und
der Ort wie ausgestorben. Als das
Schlimmste vorbei war, machten
wir uns in unserer Regenkleidung,
die ja auch mal zum Einsatz kom-
men wollte, auf zum Etappenziel
Bad Hönningen. Wer hier noch die
alten Zeiten mit „Wein, Weib und
Gesang“ in Erinnerung hat, der irrt
gewaltig. Auch hier, wie in vielen
Orten auf unserer Strecke, konnte
man froh sein, ein paar Menschen zu
begegnen. Irgendwie unheimlich!
Am nächsten Tag ging es über Ham-
merstein, wo wir in der Mittagszeit
im Weinhaus Zwick einkehrten. Wir
waren die einzigen Gäste und wei-
tere Lokalitäten gab es nicht, die
den Blanc de Noir testen und für
außerordentlich gut befinden konn-
ten. Dann ging es weiter, diesmal
direkt am Rhein entlang, nach Leu-
tesdorf. In einem wunderschönen
Biergarten ließen wir den Tag ausklin-
gen. Rengsdorf war unser nächstes
Ziel, und der Weg dorthin hatte es
in sich. Viele schöne Abschnitte mit
tollen Aussichten, aber richtig an-
Simone Küppers, Daniela Celikel, Christina Schulte, Ruth Pastoors, Katrin Schöller-Wellen, Monika Brand, Iris Stachelhaus.
strengend. So waren wir froh, als
wir die „Waldterrasse“ unsere Un-
terkunft erreichten. Am letzen Tag,
Richtung Sayn, ging es dann am
Römerturm, am Schwanensee und
am Olympiastützpunkt der Reiter
vorbei. Am Mittag wurden wir mit
dem Taxi zurück nach Linz befördert,
von dort starteten wir mit unserem
Bus Richtung Heimat. Es war ein
schönes langes Wochenende.