DWL: SVK mit schlechtem Start ins neue Jahr

SVK verliert beide Auswärtsspiele

An diesem Wochenende startete die SVK mit zwei Auswärtsspielen ins Jahr 2017. Nach 6 Wochen Winterpause traf Krefeld Samstag auf den SC Wedding Berlin und am Sonntag auf den SV Poseidon Hamburg.

Die Reise nach Berlin begann schon denkbar schlecht. Cheftrainer Gabor Bujka musste kurzfristig auf drei Stammkräfte verzichten. So fielen alle drei Center des Krefelder Kaders, Leonhard Munz, Dusan Dragic und Marcel Schnabl, verletzungs- bzw. krankheitsbedingt aus.

So musste der Trainerstab das Team kurzfristig taktisch umstellen. Samstag traf die SVK zunächst auf den zweiten der B-Gruppe, den SC Wedding Berlin. Die Berliner hatten bis dato noch kein Spiel verloren. Es war also bereits vorher klar, dass dies keine einfache Aufgabe wird.

Krefeld startete gut und konzentriert in die Partie. Leider ließ das Team zu diesem Zeitpunkt zu viele gute Chancen liegen. Auf der anderen Seite nutzen die Berliner ihre wenigen Chancen eiskalt aus und gingen im ersten Viertel mit 2:0 in Führung. Danach verlor die SVK immer mehr die Kontrolle über das Spiel und Berlin konnte bis zur Halbzeit sogar bis auf 6:0 erhöhen. Krefeld fasste sich nach der Pause ein Herz und ließ fünf Treffer nacheinander folgen. So stand es bis zum Beginn des letzten Spielabschnittes nur noch 6:5 für den SC Wedding Berlin. Der Rest des Spiels gestaltete sich sehr offen. Die Berliner behielten jedoch den längeren Atem und konnten am Ende die Partie knapp mit 8:7 für sich entscheiden.

Nach dieser enttäuschenden Niederlage ging es für die SV Krefeld noch Samstag weiter nach Hamburg. Der diesjährige Aufsteiger hatte es Krefeld Zuhause im Badezentrum Bockum sehr schwer gemacht. Krefeld war sich seiner Favoritenrolle jedoch bewusst und wollte das Wochenende mit einem Sieg abschließen.

Die Sonntagspartie gestaltete sich schon wie im Hinspiel sehr knapp. Krefeld schaffte es trotzdem nicht das Spiel an sich zu reißen. Hamburg wirkte stets frischer und ließ zum Ende der Partie nichts mehr anbrennen. So stand es am Ende 7:4 für den SV Poseidon Hamburg.

Trainer Gabor Bujka haderte besonders mit der taktischen Umsetzung: „Der Ausfall von gleich drei Centern kam sehr überraschend. Es ist sehr schwer Ausfälle auf dieser Schlüsselposition zu kompensieren. Trotzdem muss das Team es schaffen, die vorgegebene Taktik auch umzusetzen. Dies haben wir leider in vielen Situationen nicht geschafft. Ein Start wie in Berlin, wo du bis zur Pause mit 6:0 zurückliegst, darf uns nicht passieren. Ein großes Kompliment an die Mannschaft, dass sie es geschafft hat sich erneut ins Spiel zu bringen. Gegen Hamburg hatten wir zum Teil die gleichen Probleme. Wir haben uns zu viele individuelle Fehler geleistet. Außerdem wirkten die Hamburger besonders zum Schluss frischer und haben auch verdient gewonnen. Nun müssen wir die beiden Niederlagen aus unseren Köpfen streichen und uns auf die nächsten Spiele vorbereiten.“

Mannschaftskapitän Yannik Zilken ergänzte: „Leider haben wir es kaum geschafft das umzusetzen was der Trainer uns vorgegeben hat. Das wir ein junges Team sind, darf dabei keine Ausrede sein. Natürlich ist es eine Umstellung gleich ohne Center spielen zu müssen. Trotzdem müssen wir das Beste aus der Situation machen. Dies haben wir aber in beiden Spielen leider nicht geschafft. Gegen Wedding sind wir sehr gut ins Spiel gestartet. Leider haben wir dann Mitte des ersten Viertels den Faden verloren. Nach der Pause haben wir uns dann wieder zusammengerissen und hätten sogar noch gewinnen können. Gegen Hamburg hat leider von Beginn an nichts funktioniert. Wir haben vorne und hinten zu viele Fehler gemacht. Wir müssen diese beiden Spiele nun abhaken und uns auf Duisburg vorbereiten. Wir brauchen die Punkte in den nächsten Spielen, um uns eine gute Platzierung zu sichern.“

Spielergebnis:

SC Wedding Berlin vs. SV Krefeld 72

8:7 (2:0, 4:0, 0:3, 2:4)

Torschützen:

Konstantin Munz, Paul Huber (je 2), Timo Schwark, Lukas Stöffges, Istvan Keresztes (je 1)

„Spieler des Tages“: Konstantin Munz

SV Poseidon Hamburg vs. SV Krefeld 72

7:4 (3:2, 2:1, 0:0, 2:1)

Torschützen:

Konstantin Munz (2), Timo Schwark, Yannik Zilken (je 1)


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