Aufstieg in die Oberliga

Nach dem Wechsel der Tigers zur SVK und der damit verbundenen Meldung der IV. Herrenmannschaft stand die III. Herrenmannschaft vor einem Neubeginn. In der Vorsaison hatte sich die Mannschaft zu einem erheblichen Teil aus Spielern zusammengesetzt, die nun mit den Tigers an den Start gingen. Gleichzeitig ging es aber darum, für Jugendliche aus der A- und B-Jugend ein Forum zu schaffen, in dem sie - begleitet von erfahrenen Spielern - in den Herrenwasserball hineinwachsen können. Zuverlässig unterstützt von Spielertrainer Frank Gerster, sowie Bruno Specht und Michael Eichbaum begann die Saison in der Verbandsliga Gruppe 1 zunächst durchwachsen. Zunehmend fand dann die Jugend (Jonas Dors, Nicolas Panagakos, Simon Pastoors, Moritz Pütz, Leonard Schraven, Julius Wellen, Caspar Wessler und Torwart Leo Vogel) ihren Platz, dazu konnten nach und nach altgediente Spieler, die ihre Bundesligakarriere beendet hatten (Thomas Huber, Johannes Mengeler, Hubertus Munz, André Müller, Philip Stachelhaus, Hanno und Luca Vuhlman, sowie Gábor Bujka) immer wieder für das Projekt dritte Mannschaft gewonnen werden.

In der Gruppe 1 konnte man sich so schnell in der oberen Tabellenhälfte etablieren. Nach der Hinrunde wurde die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga, die sich aus den Plätzen eins bis vier der Gruppe 1 und Gruppe 2 der Verbandsliga zusammensetzt, ins Visier genommen. In einigen engen und durchaus spannenden Partien gewann die Mannschaft die Schlüsselspiele in Bocholt und Aachen und sicherte sich so die Teilnahme an der Aufstiegsrunde. Unter Mitnahme der bisherigen Ergebnisse gegen die anderen Teilnehmer der Aufstiegsrunde der Gruppe 1 stand die SVK zunächst auf Rang vier, mit drei Minuspunkten mehr als der Spitzenreiter SV Lünen 08. Die Möglichkeit für den Aufstieg in die Oberliga (Platz 1. bis 3.) war zu diesem Zeitpunkt nicht nur rechnerisch möglich.

Mit einem Unentschieden in Hamm (7:7) und einem Sieg in Bochum (7:17) trat die mittlerweile um USA-Heimkehrer Daniel Packenius und Gerrit Schäfer verstärkte Truppe beim Spitzenreiter Lünen an. In einer schwimmbetonten Begegnung auf einem kleinen Feld konnte die Mannschaft, übrigens als einzige Mannschaft in dieser Saison, in Lünen punkten. Das 11:11 Unentschieden war hart umkämpft, wobei die SVK immer einem Rückstand von einem Tor hinterher lief und erst in der letzten Spielminute den Ausgleich erzielen konnte. Das Projekt Aufstieg wurde durch einen deutlichen Heimsieg gegen Bochum mit 15:4 weiter vorangetrieben. Doch es wäre nicht der Stil der Truppe gewesen, in Coesfeld den Aufstieg schon perfekt zu machen. Mit nur neun Leuten angetreten verlor die Mannschaft verdient mit 14:11 in Westfalen. Das Heimspiel gegen nur sieben Coesfelder wurde dann deutlich mit 16:5 für die SVK entschieden. Vor dem Spiel gegen Spitzenreiter Lünen fehlte der SVK damit nur noch ein Punkt um einen der drei Spitzenplätze zu sichern. Nach einer last-minute-Spielverlegung, bedingt durch ein ausgefallenes A-Jugendspiel und das Halbfinale der Fußball EM, empfing man bereits zwei Tage früher den Spitzenreiter. Die überwiegend mit jungen Spielern besetzte Lünener Mannschaft zeigte deutliche Defizite beim Spiel auf ein großes Feld. Die SVK konnte ihre spielerische und schwimmerische Überlegenheit voll ausnutzen und lag zur Halbzeit deutlich mit 9:2 vorne. Auf Seiten der SVK kamen bereits zum zweiten Viertel alle Spieler zum Einsatz und auch dagegen fanden die Gäste erst im vierten Spielabschnitt richtig ins Spiel. Der Endstand von 11:6 gab der Mannschaft die Gelegenheit den zweiten Platz bereits gebührend auf dem diesjährigen Sommerfest zu feiern. Das letzte Heimspiel der Saison gegen Hamm/Brambauer (11:7) war für beide Seiten nur noch eine Formalie. In der nächsten Saison muss sich nun zeigen, wie sich die Planungen im Jugend- und Herrenbereich entwickeln und ob sich die gute Trainingsmoral (die ja von den allermeisten Spielern selbstständig geleistet und organisiert werden muss) in der Truppe halten kann. Wichtig wird auch die hoffentlich nicht nachlassende Energie von Frank Gerster sein, mit der - für eigentlich extrem unbequeme Auswärtstermine - immer wieder komplette, konkurrenzfähige Teams zusammengestellt wurden. Wenn dann noch Bruno, Gabor (und vielleicht auch die Mettbrötchen nach dem Spiel) dabeibleiben, wird es sicher auch in der Oberliga erfolgreich weitergehen können.


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