DWL: Remis beim SC Neustadt

9:9-Remis in Neustadt an der Weinstraße

SVK bringt nur einen Punkt mit aus der Pfalz

Am gestrigen Samstag ging es nach der Winterpause in der Wasserball-Bundesliga weiter. Für die SVK stand hier die Auswärtspartie beim SC Neustadt auf der Agenda.

Leicht dezimiert fuhren die Seidenstädter ohne die Leistungsträger Tobias Kreuzmann und Sven Roeßing (beide beruflich verhindert) Richtung Neustadt und zeigten ein kampfbetontes Match mit einem Endergebnis von 9:9.

Im ersten Viertel tasteten sich beide Mannschaften aneinander heran. Krefeld ging in der 3. Spielminute in Führung, Neustadt legte aber gleich mit zwei Treffern nach. In der Folge gelang Krefeld dann zweimal ein Vorsprung und die zwischenzeitliche Führung von 3:4 zum Ende des ersten Spielabschnitts.

Nach der ersten kurzen Pause stieg das Team von Thomas Huber mit noch mehr Druck zurück ins Wasser. In der Verteidigung stand man sicher und kompakt und ließ keinen Treffer der Neustädter zu. Vorne lief es ebenfalls super und Bastian Schmellenkamp, der heute „Spieler des Tages" wurde, markierte mit seinem dritten Tor die 3:5-Führung, welche Dennis Vaegs dann vor der Halbzeitpause noch auf 3:6 erhöhen konnte.

Zu diesem Zeitpunkt schien es so, als hätten die Krefelder die Neustädter gut im Griff. Diese stellten in der zweiten Halbzeit dann jedoch taktisch auf eine Press-Verteidigung um, so dass sich ein körperbetonter Fight entwickelte, bei dem die SVK mehrfach im Angriff das Nachsehen hatte und sich Konter einfing. Neustadt drückte und schaffte den Ausgleich zum 7:7 kurz vor dem letzten Pausenpfiff.

Der letzte Abschnitt blieb dann auch sehr spannend. Neustadt legte vor zum 8:7 und Krefeld glich kurze Zeit später wieder aus. Das gleiche Spiel dann nochmal umgekehrt und das Endergebnis von 9:9 stand fest und ließ sich auch von einer taktischen Auszeit der Krefelder 10 Sekunden vor Abpfiff nicht mehr verändern.

Der „Spieler des Tages" Bastian Schmellenkamp hätte gerne auch den zweiten Punkt mitgenommen: „Wir sind heute hier in Neustadt geschlossen aufgetreten und haben ein gutes Spiel geliefert.

Das Match hatte viele aggressive Zweikämpfe zu bieten. Wir waren taktisch prima eingestellt, so dass ein Sieg eigentlich drin gewesen wäre. Leider haben wir das dritte Viertel ein wenig verschlafen und uns nicht weiter abgesetzt."

Chef-Trainer Thomas Huber war mit dem einen Punkt und der Leistung seiner Mannschaft am Ende dennoch zufrieden: „Ich kann mit dem heutigen Spiel meiner Mannschaft zufrieden sein. Ein Sieg wäre auch drin gewesen, aber Neustadt ließ sich nach dem drei Tore Rückstand nicht entmutigen. Das Ergebnis geht am Ende in Ordnung."

Spielergebnis:
9:9 (3:4, 0:2, 4:1, 2:2)

Torschützen:
Bastian Schmellenkamp (3), Yannik Zilken (2), Paul Huber, Dennis Vaegs, Leonhard Munz, Phillip Stachelhaus (je 1)

Spieler des Tages:
Bastian Schmellenkamp

DWL: SVK gastiert beim SC Neustadt

SVK gastiert nach Winterpause in der Bundesliga beim SC Neustadt

Schwieriges Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer

In dieser Woche erwacht die Wasserball-Bundesliga wieder aus dem Winterschlaf. Schon Samstag geht es dann für das Bundesliga-Team der SVK 72 zum Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer SC Neustadt an der Weinstraße.

Hatten Experten den SC Neustadt vor Beginn der Saison für die ersten beiden Plätze noch nicht wirklich auf dem Schirm, konnte das Pfälzer Team in den ersten fünf Spielen mit fünf Siegen überzeugen. Begünstigt durch das Außerkrafttreten der Ausländerregel zur angelaufenen Saison hatte sich die Mannschaft auf Schlüsselpositionen verstärkt.

Die wohl beiden wichtigsten Heimspiele gegen die aktuell favorisierten ostdeutschen Clubs der Gruppe B aus Potsdam (11:9) und Wedding Berlin (10:4) konnten gewonnen werden und auch der Tabellenzweite SVV Plauen (10:8) hatte in Neustadt knapp das Nachsehen.

In der vergangenen Saison konnte die SVK aus der Neustädter Traglufthalle (7:11) die zwei Punkte noch sicher mit nach Hause nehmen und auch vor heimischer Kulisse gelang der Sieg (13:10). Obschon der aktuellen Ergebnisse sind die Krefelder natürlich nun gewarnt und fahren mit dem nötigen Respekt nach Neustadt.

Kapitän Lukas Stöffges fand hier für seine Mannschaft bereits die richtigen Worte: „Neustadt konnte sich für diese Saison auf mehreren Positionen entscheidend verstärken und spielt bis dato eine makellose Saison.

Es wird sicherlich ein schwieriges Match, aber wir brauchen die Punkte dringend, um den Anschluss auf Platz 3 nicht zu verlieren."

Nachdem die Krefelder am vergangenen Wochenende nur hauchdünn gegen den A-Gruppen-Teilnehmer SSV Esslingen im Viertelfinale des DSV-Pokals ausgeschieden waren, wollen sie bestärkt durch diese starke Leistung zwei Punkte aus Neustadt mitbringen.

Chef-Trainer Thomas Huber hierzu: „Wenn wir am Wochenende an unsere Leistungen aus dem Esslingen-Spiel anknüpfen können, sehe ich unsere Chancen gut. Unser Torwart und die Verteidigung werden hier eine große Rolle zum Erfolg spielen."

Der krankheitsbedingt zuletzt fehlende Youngster und Trainersohn Paul Huber wird in Neustadt wieder mit dabei sein. Los geht es am Samstag um 18:00 Uhr.

DSV-Pokal: SVK unterliegt Esslingen in letzter Sekunde

Krefeld verpasst Einzug ins Pokalhalbfinale knapp

Der SSV Esslingen siegt in einem Krimi in der letzten Sekunde mit 11:12.

An diesem Wochenende wollten sich die Männer des Krefelder Bundesliga-Teams für das Final-Four Turnier im deutschen Pokal qualifizieren. Hier stießen sie vor heimischer Kulisse auf den SSV Esslingen aus Stuttgart.

In einer packenden Partie mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe unterlagen sie letztlich sehr unglücklich mit einem Tor.

Dabei begann das erste Viertel noch vielversprechend. Zwar lag die SVK bereits nach 30 Sekunden mit 0:1 hinten, berappelte sich aber schnell und konterte mit sehenswerten Treffern. In einem stetigen Auf und Ab ging es dann mit einem 5:4 in die erste Pause.

Der zweite Spielabschnitt war aus Sicht der Krefelder in einer sehr schnell geführten Partie der Knackpunkt der Partie. Nach vorne ging kaum etwas und Esslingen nutzte Konterchancen, so dass bloß zwei Treffer zu verbuchen waren – auf dem Konto der Stuttgarter.

Frisch aus der großen Halbzeitpause zurück, stürmte das Team von Thomas Huber wieder drauf los und konnte mehrfach eine Führung aufbauen. Doch blieben die Esslinger immer wieder dran, wodurch es Krefeld nicht gelang sich entscheidend mit zwei oder mehr Toren abzusetzen. Zum letzten Pausenpfiff stand es dann 9:8 für die SVK.

Im letzten Abschnitt schienen langsam aber sicher die Kräfte auf beiden Seiten in einer ohnehin sehr intensiv geführten Partie zu schwinden.

Vieles funktionierte nicht mehr und es entwickelte sich ein beißender Kampf. Die Esslinger waren es dann, die am Ende den kühlen Kopf bewahrten und mit Glück in der letzten Sekunde den Siegtreffer zum 11:12 erzielten.

Trainer Thomas Huber war mit der Leistung seiner Mannschaft am Ende zufrieden: „Wir haben super gespielt, aber am Ende sehr unglücklich verloren. Meine Mannschaft hat eine klasse und geschlossene Leistung gezeigt. Das war sicherlich unser bis dato stärkstes Spiel in dieser Saison. Leider waren wir in den letzten entscheidenden Sekunden unaufmerksam. Das hat Esslingen eiskalt ausgenutzt und uns den Siegtreffer eingeschenkt."

Allrounder Gergö Kovacs zum Spiel: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Am Ende haben wir jedoch leider verloren. Dabei hatten wir uns im Laufe der Partie mehrere Führungen erarbeitet. Hoffentlich werden wir diese Leistung mitnehmen und das nächste Bundesligaspiel gegen Neustadt für uns entscheiden."

Weiter geht es dann tatsächlich schon nächsten Samstag in der Bundesliga. Gegner wird hier auswärts der SC Neustadt ab 18:00 Uhr sein.

Spielergebnis:
11:12 (5:4, 0:2, 4:2, 2:4)

Torschützen:
Bastian Schmellenkamp, Robert Glüder, Sven Roeßing (je 2), Phillip Stachelhaus, Lukas Stöffges, Yannik Zilken, Tobias Kreuzmann, Gergö Kovacs (je 1)

DSV-Pokal: SVK 72 empfängt Esslingen im Viertelfinale

DSV-Pokal: keine leichte Aufgabe im Viertelfinale
A-Gruppen Teilnehmer SSV Esslingen zu Gast im Badezentrum

Das frisch angelaufene Jahr 2015 hat für die wasserballbegeisterten Fans des Bundesliga-Teams der SVK 72 direkt ein besonderes Schmankerl im Gepäck. Im Viertelfinale des deut-schen Pokals empfangen die Blau-Weißen den A-Gruppen Teilnehmer SSV Esslingen aus Stuttgart im Badezentrum Bockum.

Der Gewinner der Partie zieht in das begehrte Final Four-Turnier im Kampf um den deutschen Pokal ein. Aktuell sind des Weiteren noch Waspo Hannover, der SC Neustadt, OSC Potsdam, sowie der SV Bayer Uerdingen, Spandau Berlin und ASC Duisburg im Wettbewerb vertreten. Besonders pikant: die Favoriten aus Spandau und Duisburg treffen im Viertelfinale bereits aufeinander.

Das Spiel wird für die Schützlinge von Trainer Thomas Huber eine große Herausforderung, der das Team sich gerne stellen wird. Esslingen kann im Kader mit Hannes Rothfuß, Hannes Glaser und Heiko Nossek auf drei Akteure mit Erfahrungen in der deutschen Nationalmannschaft bauen.

Speziell letztgenannter Routinier Heiko Nossek gilt hier als Spezialwaffe. Ihm gelang es neben der Nationalmannschaft zudem auf Vereinsbasis im internationalen Profi-Wasserballsport (Griechenland, Italien) erfolgreich zu sein und viele Erfahrungen zu sammeln.

Am Wochenende gilt es nun diese drei Schlüsselspieler in den Griff zu bekommen und von Beginn an genügend Druck aufzubauen, um den Esslingern ein möglichst schwieriges Spiel zu bieten.

Sven Roeßing, der schon oft gegen den SSV Esslingen ins Wasser gestiegen ist und die Sportskameraden aus seiner aktiven Zeit in der Nationalmannschaft gut kennt, sieht für sein Team Chancen: „persönlich hätte es uns mit Gegnern wie Spandau oder Amateur Duisburg im Los schlechter treffen können. Esslingen ist dennoch sehr gut besetzt und deshalb auch Favorit.

Wenn wir 100% unserer Leistung abrufen, als Team von Anfang bis Ende kämpfen, sehe ich für uns mit ein bisschen Glück eine Chance, den Einzug ins Halbfinale zu schaffen."

Coach Thomas Huber wird am Wochenende auf den gesamten Kader zurückgreifen können und hat das Team bereits ordentlich auf die Partie eingestimmt. Für ihn ist der SSV Esslingen ebenfalls keine Unbekannte, kommt Huber doch selbst aus Stuttgart, startete allerdings seine aktive Wasserball-Karriere beim Lokalrivalen SC Cannstatt, bevor er später nach Duisburg ging.

In letzten gemeinsamen Trainingsmaßnahmen mit dem rheinischen Nachbarn ASC Duisburg wurde zuletzt noch am Feinschliff gearbeitet. Nun liegt es an der Mannschaft, das Heft am Samstag in die Hand zu nehmen und vor heimischer Kulisse alles zu geben, um die nächste Runde zu erreichen!

Anpfiff wird ausnahmsweise erst um 18:45 Uhr im Badezentrum Bockum sein, da die vereinseigene U17 zuvor noch um 17:30 Uhr ein Bundesliga-Spiel gegen die SG Neukölln absolviert.

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